Jupiter

Benannt nach dem obersten römischen Gott. Kein Wunder, handelt es sich doch um den größten Planeten des Sonnensystems.

Neu1 Jupiter

12 Erdkugeln sind nötig, um den Durchmesser des Jupiters zu erreichen!

Auf dem Planeten kann man nicht herumlaufen oder mit einem Raumschiff landen, da er aus Gas besteht.

Jupiter ist ein Stinker!

Er besteht zwar größtenteils aus Wasserstoff (das braucht man zum Schweißen) und Helium, das lässt Ballons fliegen. Diese beiden Gase riechen nicht. Aber in der Atmosphäre des Jupiters gibt es noch andere Stoffe, so dass es auch nach Knoblauch, Ammoniak und Misthaufen riecht. Und es ist sehr kalt, die Temperaturen liegen in den äußeren Schichten bei -110°C.

Aber zum Anschauen ist er wunderschön. Die Atmosphäre wird von starken Winden (z.T. 500 km/h) ordentlich durchgewirbelt. Darum zeigt er sich im Fernrohr gestreift.

Der größte Hingucker ist sicherlich der „große rote Fleck“

Neu3 Jupiter

Es handelt sich um einen Wirbelsturm, der schon seit mehr als 100 Jahren in der Jupiteratmosphäre unterwegs ist. Er ist so groß, dass unsere Erde 2 mal hineinpassen würde.

 

 

 

 

 

Ein Tag auf dem Jupiter dauert nicht lang. Er dreht sich in 10 Stunden einmal um sich selbst. Für eine Reise um die Sonne benötigt er 12 Jahre. Wer aus Gas besteht und sich so schnell dreht, der wird am Äquator etwas in die Breite gezogen, genau wie bei einem Kettenkarussell. Daher ist Jupiter nicht kugelrund, sondern fast ein bisschen oval!

Außerdem besitzt Jupiter einen Ring, der aber von der Erde aus nicht gesehen werden kann.

Der größte Planet hat auch die meisten Monde: Es sind mehr als 60 Stück!

Als Galileo Galilei 1610 sein Fernrohr zum Jupiter richtete, entdeckte er 4 Pünktchen, deren Position sich täglich änderten. Das sind die galileischen Monde, die man auch mit einem Fernglas erkennen kann.

Neu2 Jupiter

Ganz links ist Io. Dort gibt es viele Vulkane, die auch heute noch aktiv sind. Das ausgeworfene Material ist schwefelhaltig und verleiht dem Mond ein gelbes Aussehen. Ein Forscher erinnerte das an sein Lieblingsessen- und seither heißt Io auch Pizzamond!

Daneben ist Europa zu finden. Die dunklen Striche auf seiner Oberfläche sind Risse im Eispanzer. Unter diesem dicken Panzer vermuten die Forscher einen Ozean mit flüssigem Wasser.

Io ist etwas größer als Europa, aber beide sind kleiner als unser Erdmond.

Der absolut größte Mond im Sonnensystem ist Ganymed. Er ist sogar größer als der Planet Merkur! Da Ganymed aber nicht nur die Sonne, sondern auch den Jupiter umkreist, gilt er als Mond. Die Oberfläche ist unterschiedlich gefärbt. Man findet dunkle Flächen mit vielen Kratern, aber auch helle Gebiete mit Rillen und Spalten, die geologisch jünger sind. Auf diesem Mond gibt es 2 Platten, die sich gegeneinander bewegen und dabei, genau wie auf der Erde, Gebirge in die Höhe schieben.

Zum Schluss noch Callisto

Er ist der drittgrößte Mond im Sonnensystem und nach einer Freundin des Zeus benannt. Auch sie hat einen Eispanzer, der mehrere Kilometer dick ist. Darunter vermutet man einen Ozean aus Salzwasser.

Callisto ist ziemlich schmutzig und schaut ziemlich ramponiert aus. Kein anderes Objekt im Sonnensystem hat so viele Krater wie dieser Mond. Außerdem hat Callisto in den vergangenen Millionen Jahren viel Staub und Gesteinsbrocken aufgesammelt. Dadurch ist ihre Oberfläche dunkel und sie reflektiert das Sonnenlicht nicht so gut.